Dr. Raoul Hippchen

Zur Person

Geboren 1982 in Mainz. Studium der Mittleren und Neuen Geschichte, Kulturanthropologie und Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Abschluss als Magister Artium mit Auszeichnung 2009. Von 2009 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte. Von Oktober 2012 bis Oktober 2015 gewählter Vertreter des Mittelbaus im Leitungsgremium des Historischen Seminars. Seit Sommer 2018 Projektmitarbeiter am Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.


Forschungsinteressen

  • Soziale Gruppen in der Stadt
  • Herrschaft und Herrschaftspraktiken

Lehre

  • Seminare und Übungen zu Themen des (Spät-)Mittelalters und der mittelalterlichen Landesgeschichte

Mitgliedschaften


Publikationen

Monografien

Aufsätze

  • Die Kaufhäuser vom Mittelrheintal bis zur Weinstraße als Orte von Handel und Politik, in: Heidrun Ochs, Gabriel Zeilinger (Hg.): Kaufhäuser an Mittel- und Oberrhein im Spätmittelalter. Funktionen und Funktionalisierungen (Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 80), Ostfildern 2019, S. 49-83.
  • St. Martin zwischen Stift und Stadt, in: Regina Schäfer (Hg.): St. Martin in Bingen. Die Geschichte der Basilika, Roßdorf 2016, S. 45-74.
  • zs. mit Heidrun Ochs und Regina Schäfer: Der Mittelrhein. Konkurrenz der Herrschaften und Motor des Handels, in: Winfried Wilhelmy (Hg.): Schrei nach Gerechtigkeit. Leben am Mittelrhein am Vorabend der Reformation, Regensburg 2015 (Publikationen des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums Mainz 6), S. 17–25.
  • Dissertationsprojekt "Soziale Verflechtung und politische Ordnung in einer kleinen Stadt am Mittelrhein. Vergleichende Studien zu Bingen im Spätmittelalter", in: Mitteilungen der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge: Stadt und Hof 2 (2013), S. 88-94.
  • Das ein capittel zu Mentze ein sicher wonung hette. Burg Klopp in Bingen und die Herrschaft des Mainzer Domkapitels, in: Burgenforschung. Europäisches Correspondenzblatt für interdisziplinäre Castellologie 2 (2013), S. 217-245.
  • Schultheißen und Schöffen als Mittler zwischen Herrschaft und Gemeinde. Das Beispiel der mittelrheinischen Städte Bingen und Koblenz (13.–15. Jahrhundert), in: Elisabeth Gruber, Susanne Pils, Sven Rabeler, Herwig Weigl, Gabriel Zeilinger (Hg.): Mittler zwischen Herrschaft und Gemeinde. Die Rolle von Funktions- und Führungsgruppen in der mittelalterlichen Urbanisierung Zentraleuropas, Innsbruck 2012 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte 56), S. 243-267.
  • Die Stadt Bingen. Die „Spezielle Kammer des Mainzer Stuhls“ zwischen Erzbischof, Domkapitel und Bürgerschaft, in: Raoul Hippchen, Regina Schäfer (Hg.): "Kleine Städte" am Mittelrhein im Spätmittelalter (in Vorbereitung).

Tagungsberichte

  • zs. mit Max Ritter: Tagungsbericht zum Historikertag 2012. Sektion Ressourcen - Konflikte - Regeln. Die Verteilung von Amt, Würde und Einfluss im Zeichen der Geldwirtschaft im westlichen Mittelalter und im Byzantinischen Reich. Tagungsbericht H-Soz-u-Kult.
  • Tagungsbericht zur Tagung Kommunikationsnetze des Ritteradels im Reich um 1500, Mainz, 25.02.2010-26.02.2010. Tagungsbericht H-Soz-u-Kult.