Oberseminar
Geht also und lehrt alle Völker. Die Christianisierung Zentraleuropas im Mittelalter
Univ.-Prof. Dr. Nina Gallion
Seminare
Der Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg (1354) und seine Zeit
Univ.-Prof. Dr. Nina Gallion
Der Beginn der europäischen Hexenverfolgung im Spätmittelalter im Spannungsfeld von Zuspruch, Duldung und Ablehnung
Sebastian Golisch M.Ed.
Übungen
Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
Univ.-Prof. Dr. Nina Gallion
Die Mainzer jüdische Gemeinde nach Errichtung des Ghettos bis zum Ende des Kurstaats
Prof. Dr. Wolfgang Dobras
Germanistisch-Historischer Arbeitskreis. Mittelalterliche Handschriften lesen.
Simon Seber, M.A./M.Ed.
Kolloquium
Oberseminar: Mainzer Gespräche. Neues aus Landesgeschichte und Spätmittelalter
Univ.-Prof. Dr. Nina Gallion
Der Schwerpunkt Landesgeschichte ermöglicht eine Vertiefung in eine besondere Teildisziplin der Geschichtswissenschaft.
Landesgeschichte an der JGU Mainz
Was ist Landesgeschichte? Als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft überprüft Landesgeschichte allgemeine Thesen an lokalen und regionalen Gegebenheiten – und ist so weit mehr als Heimatgeschichte oder Landesbeschreibung, die häufig mit der Landesgeschichte assoziiert werden. Landesgeschichte als historische Teildisziplin arbeitet insbesondere auch Ländergrenzen übergreifend und regional vergleichend. Eine traditionelle Besonderheit ist zudem der Epochen überschreitende und interdisziplinäre Ansatz.
Die Landesgeschichte an der Universität Mainz arbeitet eng mit Einrichtungen zusammen, die sich vor Ort der Aufarbeitung der Geschichte in Rheinland-Pfalz widmen, darunter Archive, Museen und Gedenkstätten sowie der Landtag, das Römisch-Germanischen Zentralmuseum und das Institut für Geschichtliche Landeskunde.
Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte
Im Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte muss ein Aufbaumodul mit Schwerpunkt Landesgeschichte aus dem Bereich der Mittelalterlichen Geschichte, das andere Aufbaumodul mit Schwerpunkt Landesgeschichte aus dem Bereich der Neuzeitlichen Geschichte gewählt werden. Zudem muss das Praxismodul in einer Institution, die sich mit Landesgeschichte beschäftigt, durchgeführt werden.
Beispiele für Themenfelder in Lehre und Forschung sind:
- Das Erzbistum Mainz
- Das Land Rheinland-Pfalz
- Kleine Städte am Mittelrhein
- Adels- und Burgenlandschaften
- Nationalsozialismus in der Region und vor Ort
- Regionen in Europa
Modulübersicht
Grundsätzliche Informationen zum Studiengang „Master of Arts Geschichte“ und zu den einzelnen Modulen finden Sie auf der Homepage des Historischen Seminars.
Die oben stehenden Angaben dienen ausschließlich einer ersten Information und stellen keine im rechtlichen Sinne verbindliche Studienordnung dar. Auch ersetzen sie keinesfalls die Modulhandbücher.
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Nina Gallion
Das Lehrangebot bietet Ihnen die Möglichkeit, Geschichte praktisch in außeruniversitären Einrichtungen zu erforschen und zu präsentieren. Hier werden landesgeschichtliche Projekte aus allen Epochen von der Antike bis zur Gegenwart angeboten. Zentriert um ein Projekt (Ausstellung, Internet-Portal u. a.) können Sie eine Zusatzqualifikation erwerben, welche auch den Erwerb der praktischen Fähigkeiten nachweist und bei Bewerbungen vorgelegt werden kann. Der individuelle Anteil jedes Studierenden wird dabei in einer Bescheinigung ausgewiesen. Das Angebot richtet sich nicht nur an FachwissenschaftlerInnen, sondern ebenso an Lehramtsstudierende und LehrerInnen, welche durch die praktische Arbeit mit außerschulischen Lernorten und die regionale und lokale Verankerung des Lehrstoffes ihren Unterricht bereichern wollen.
„Geschichte vor Ort – Landesgeschichte erforschen“ ist eine Initiative der Arbeitsbereiche Alte Geschichte, Spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte und Zeitgeschichte zur Stärkung der Regional- und Landesgeschichte insbesondere in der Lehre. Unser Ziel ist die stärkere Sichtbarkeit der landesgeschichtlichen Lehr- und Forschungsarbeit nach außen und die noch engere Verzahnung mit den außeruniversitären Einrichtungen, mit denen wir seit längerem intensiv zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit möchten wir noch stärker in der Lehre verankern.