M.A.-Studiengang Geschichte, Diploma supplement Landesgeschichte

Der Schwerpunkt Landesgeschichte ermöglicht eine Vertiefung in eine besondere Teildisziplin der Geschichtswissenschaft.

Was ist Landesgeschichte? Als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft überprüft Landesgeschichte allgemeine Thesen an lokalen und regionalen Gegebenheiten – und ist so weit mehr als Heimatgeschichte oder Landesbeschreibung, die häufig mit der Landesgeschichte assoziiert werden. Landesgeschichte als historische Teildisziplin arbeitet insbesondere auch Ländergrenzen übergreifend und regional vergleichend. Eine traditionelle Besonderheit ist zudem der Epochen überschreitende und interdisziplinäre Ansatz.

Die Landesgeschichte an der Universität Mainz arbeitet eng mit Einrichtungen zusammen, die sich vor Ort der Aufarbeitung der Geschichte in Rheinland-Pfalz widmen, darunter Archive, Museen, Gedenkstätten, dem Landtag, dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde.

Im Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte muss ein Aufbaumodul mit Schwerpunkt Landesgeschichte aus dem Bereich Mittelalterlichen Geschichte, das andere Aufbaumodul mit Schwerpunkt Landesgeschichte aus dem Bereich der Neuzeitlichen Geschichte gewählt werden. Zudem muss das Praxismodul in einer Institution, die sich mit Landesgeschichte beschäftigt, durchgeführt werden.

Beispiele für Themenfelder in Lehre und Forschung sind:

Das Erzbistum Mainz
Das Land Rheinland-Pfalz
Kleine Städte am Mittelrhein
Adels- und Burgenlandschaften
Nationalsozialismus in der Region und vor Ort
Regionen in Europa

Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte, Modulübersicht:

Grundsätzliche Informationen zum Studiengang "Master of Arts Geschichte" und zu den einzelnen Modulen finden Sie auf der Homepage des Historischen Seminars.

Die oben stehenden Angaben dienen ausschließlich einer ersten Information und stellen keine im rechtlichen Sinne verbindliche Studienordnung dar. Auch ersetzen sie keinesfalls die Modulhandbücher.

Ansprechpartner:
Dr. Regina Schäfer